Berufsunfähigkeitsversicherung: Sinnvoll oder nicht?

Ob eine Berufsunfähigkeitsversicherung sinnvoll ist oder nicht, darüber gehen die Meinungen vieler Verbraucher deutlich auseinander. Nicht zuletzt deshalb, weil es viele Irrtümer, Mythen und Fehleinschätzungen rund um das Thema Invalidität und die entsprechende finanzielle Absicherung geht. Die häufigsten Irrtümer haben wir hier einmal für dich zusammengestellt – und zeigen dir die Tatsachen hinter dem Irrglauben.

In meinem Beruf wird man nicht berufsunfähig

Natürlich ist das Risiko, dass ein Maurer aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr arbeiten kann, nach allen Regeln der Lebenswahrscheinlichkeit höher als bei einem Bürokaufmann – das denken die meisten. Tatsache ist: Die Gründe für den Eintritt einer Berufsunfähigkeit sind vielfältig und oft nicht unbedingt an den Beruf gekoppelt – vor allem psychische Erkrankungen, Probleme am Bewegungsapparat und Herz- und Kreislauferkrankungen setzen den meisten zu – durch alle Berufs-, Einkommens- und Altersschichten. Und das macht eine Berufsunfähigkeitsversicherung sinnvoll und wertvoll – egal, welchen Beruf du ausübst.

Die Gründe für Berufsunfähigkeit

Das Bild zeigt die häufigsten Gründe für Berufsunfähigkeit

Ich kann auch noch arbeiten, wenn ich krank bin

Viele sehen eine Berufsunfähigkeitsversicherung nicht als sinnvoll an, weil sie denken, sie könnten mit einer Erkrankung immer noch arbeiten – etwa im Büro. Tatsache ist: Bei vielen Erkrankungen ist an Arbeiten gar nicht zu denken – etwa nach Operationen, während einer Reha-Maßnahme oder nach schweren Unfällen, und das gilt für Angestellte wie für Selbstständige. Wer hier darauf setzt, schon irgendwie arbeiten zu können statt sich abzusichern, der wird im Ernstfall wahrscheinlich ohne finanzielle Mittel dastehen.

Ich bekomme ja eine staatliche Rente bei Berufsunfähigkeit

Du denkst, dass der Staat bei Berufsunfähigkeit für dich aufkommt? Das wäre tatsächlich dann der Fall, wenn du vor 1961 geboren bist. Denn diese älteren Jahrgänge erhalten bei Berufsunfähigkeit eine entsprechend Erwerbsminderungsrente der Deutschen Rentenversicherung. Alle Jüngeren bekommen nur dann finanzielle Unterstützung vom Staat, wenn sie erwerbsgemindert sind – das heißt, sie können in keinem Job mehr als ein paar Stunden am Tag arbeiten. Hört sich zunächst mal gut an, problematisch wird dann aber die Höhe der Rente sein, die eine riesige Versorgungslücke hinterlässt: Denn gerade einmal 29 Prozent des Bruttoeinkommens gibt es, wenn du nicht mehr als drei Stunden am Tag arbeiten kannst. 15 Prozent gibt es durchschnittlich, wenn du mehr als drei Stunden arbeiten kannst, aber nicht mehr als sechs. Und gar keine Rente gibt es, wenn du mehr als sechs Stunden arbeiten kannst.

Die Versorgungslücke bei Berufsunfähigkeit

Das Bild zeigt die Versorgungslücke bei Berufsunfähigkeit

Ich kann eine Auszeit im Beruf selbst finanziell überbrücken

Viele denken, dass sie ein paar Monate mit Krankengeld und dem Ersparten selbst überbrücken können. Ein paar Monate und vielleicht auch ein Jahr mag das gutgehen, aber dann fehlen oft die finanziellen Mittel, um längerfristig durchhalten zu können. Und das ist eigentlich auch kein Wunder: Schon eine Rente von 1.500 Euro im Monat macht über fünf Jahre eine Gesamtsumme von 90.000 Euro aus, die dir ohne BU-Absicherung fehlt, wenn dein Einkommen wegfällt. In solchen Fällen ist eine Berufsunfähigkeitsversicherung sinnvoll – und noch mehr: sie ist oft die einzige Möglichkeit, den finanziellen Absturz zu vermeiden.

Die zahlen doch im Ernstfall eh nicht

„Die verweigern doch eh erst einmal die Leistung!“. Das ist ein häufig geäußerter Vorwurf gegen die Berufsunfähigkeitsversicherungen – viele sehen sie deshalb nicht als sinnvoll an. Das unabhängige Analysehaus Franke und Bornberg hat diesen Vorwurf anhand von ausgewerteten Fallakten einmal untersucht – mit einem überraschenden Ergebnis. Fast 40 Prozent aller einmal angestoßenen Leistungsprüfungen werden von Kunden selber gar nicht weiterverfolgt.

Franke und Bornberg begründet das vor allem damit, dass in vielen Fällen das Verfolgen des Antrags für den Kunden nicht mehr sinnvoll war, weil es ihm gesundheitlich besser ging. Viele Kunden stellen heute auch erst einmal auf Verdacht den Antrag, wenn sie krank werden, weil bereits eine sechsmonatige Berufsunfähigkeit ausreicht, um eine Rente zu bekommen. Das bringt viele Kunden dazu, auch weniger gravierende Beeinträchtigungen erst einmal anzumelden.

Tatsache ist aber auch, dass rund 70 Prozent aller tatsächlich verfolgten Leistungsanträge anerkannt wurden – nur knapp 30 Prozent wurden abgelehnt. Und in der Vielzahl der Fälle liegt der Grund für die Ablehnung in falschen Angaben, die der Kunden bei Vertragsbeginn gemacht hat. Es ist also sicherlich nicht sinnvoll, auf eine Berufsunfähigkeitsversicherung zu verzichten, weil der Versicherer im Ernstfall nicht zahlen könnte – aber es ist sinnvoll, die Gesundheitsfragen umfassend zu beantworten. So stellst du sicher, dass du bei Berufsunfähigkeit auch wirklich die versicherte Rente erhältst.

Ich bekomme doch gar keinen Schutz

Viele wissen mittlerweile, dass eine Berufsunfähigkeitsversicherung sinnvoll ist. Sie verzichten aber trotzdem darauf, einen Antrag zu stellen, weil sie glauben, dass sie keinen oder auch keinen bezahlbaren Schutz erhalten. Hier solltest du den Kopf aber nicht zu schnell in den Sand stecken! Wir bieten dir eine Möglichkeit, anonym und ganz ohne Verpflichtung deine Versicherbarkeit zu ermitteln – gib einfach hier deinen Beruf, die gewünschte Absicherung und deine gesundheitlichen und persönlichen Daten ein und du erfährst, ob und zu welchen Konditionen wir dir Schutz bieten können. Viele sind überrascht, wie gut sie tatsächlich versicherbar sind.

Die Beiträge sind viel zu teuer für mich

Viele können sich nicht für eine BU entscheiden, weil ihnen der Schutz zu teuer ist – gerade,wenn man noch jung ist und gerade aus dem Studium oder der Ausbildung kommt und das erste eigene Geld verdient. Dabei ist gerade das der richtige Moment! Denn mit Mitte 20 bekommst du eine Berufsunfähigkeitsversicherung günstig und oft ohne Probleme bei der Antragstellung, weil es noch keine Vorerkrankungen gibt. Die beste Strategie: Früh einsteigen in die Berufsunfähigkeitsversicherung – Kosten senken. Du solltest den Invaliditätsschutz so früh wie möglich beantragen – auch erst einmal mit einer kleinen und damit gut zu bezahlenden Rente. Wenn du später mehr verdienst, hast du über die Nachversicherungsgarantie jederzeit die Möglichkeit, den Schutz in den entsprechenden Lebenssituationen anzupassen – etwa nach einer Heirat, der Geburt eines Kindes oder dem Kauf einer Immobilie. So passt sich der Berufsunfähigkeitsschutz dann später immer wieder an dein Leben an.

Unsere Berufsunfähigkeitsversicherung

Mit Community Life Job sorgst du für dich und deine Familie vor. Unsere Berufsunfähigkeitsversicherung wurde mehrfach ausgezeichnet und bietet Top-Leistung zum günstigen Festpreis. Auf unserer Website kannst du sie ganz bequem online abschließen.

Kommentare
  1. […] Familie sein, sind die Folgen der Berufsunfähigkeit besonders fatal. In dieser Situation ist eine Berufsunfähigkeitsversicherung sinnvoll und ein großes Plus für […]

Comments are closed.