Der digitale Stressfaktor

Wie gestresst sind wir durch die Digitalisierung?

Das Handy kurz im Kino benutzen, ein privates Telefonat in der U-Bahn führen oder laute Musik über das Smartphone hören. Wer hat nicht schon mal etwas davon gemacht oder mitbekommen? Dass sich aber andere Menschen vielleicht dadurch gestört oder gar gestresst fühlen, daran denken die Wenigsten. Wie sehr sind wir eigentlich wirklich durch das Smartphone gestresst oder fühlen uns gestört?

Diesen Fragen sind wir uns in unserer Umfrage zum Thema „Digitale Stressfaktoren“ nachgegangen. In Zusammenarbeit mit der Marktforschungsberatung Facts and Stories GmbH und dem Online-Befragungsspezialisten Gapfish wurden für die Studie 1.012 Personen ab 14 Jahren in Deutschland online gefragt: Was stresst die Smartphonenutzer von heute und welches Verhalten ist einfach nur unhöflich?

 

Neben dem allgemeinen Stressfaktor haben wir in der Studie auch nach Umgangsformen im Zusammenhang mit dem Smartphone gefragt, um herauszufinden, welche Nutzungen als besonders störend wahrgenommen werden.

Top 5 unhöfliche Smartphone-Nutzungen

Im Kino oder Theater das Smartphone benutzen 76%
Über das Smartphone laute Musik hören 67%
Ein Arbeitsmeeting sofort unterbrechen, nur weil das Handy brummt oder klingelt 58%
Telefonate zu privaten oder geheimen Themen in der Öffentlichkeit führen 58%

Die Studie hat zudem herausgefunden, dass sich ältere Menschen eher von Smartphones gestört fühlen als die jüngere Generation: So empfindet beispielsweise nur jeder dritte unter 29 das Führen privater Gespräche in der Öffentlichkeit als Belästigung, bei den ab 60-Jährigen sind es acht von zehn. Eine weitere Erkenntnis ist, dass Frauen bei den abgefragten Verhaltensweisen mit dem Smartphone ein wenig störanfälliger als Männer sind.

Die interessantesten Ergebnisse haben wir für euch in einer Grafik zusammengestellt.

Infografik: Digitale Stressfaktoren