Risikolebensversicherung: Motorradfahrer brauchen ausgezeichneten Schutz

Bei Verkehrsunfällen stellen Motorradfahrer die Statistik auf den Kopf: Ihr Anteil an den Verunglückten insgesamt entspricht ungefähr Ihrem Anteil am Verkehrsaufkommen, das sie verursachen – und auch die Anzahl der Leichtverletzten bei Unfällen geht mit dem Anteil der Motorradfahrer im Straßenverkehr einher. Je schwerer die Unfallfolgen aber werden, umso größer ist der Anteil der Motorradfahrer: Fast jeder fünfte getötete Verkehrsteilnehmer ist ein Motorradfahrer, während gerade einmal jeder zwölfte nur in einen Unfall verwickelt ist.

Muss ich denn eigentlich angeben, dass ich Motorradfahrer bin?

Die schlichte Antwort auf diese Frage: Ja, auf jeden Fall! Wenn du Motorradfahrer bist, stellt das ein höheres Risiko für die Versichertengemeinschaft dar als bei einem vergleichbaren Versicherten, der nicht Motorrad fährt. Anders sieht es aus, wenn du nach Vertragsschluss zum Motorradfahrer wirst – in diesem Fall bleibt dein Vertrag so bestehen, wie er abgeschlossen wurde. Der Risikozuschlag wird also nicht nachträglich erhoben.

Unfallschwerpunkt Straßenverkehr: Ursachen, Gründe und Verschulden bei Motorradfahrern

Unfälle mit tödlichem Ausgang für Motorradfahrer gibt es in jeder Altersgruppe – aber es sind schon auffällig viele der Getöteten unter 30 Jahren jung. Wenn Motorradfahrer – gleich welchen Alters – verunglücken, sind Fahrfehler im Übrigen die häufigste Ursache: Vor allem nicht angepasste Geschwindigkeiten und Überholen in gefährlichen Verkehrslagen sorgen zusammen mit zu dichtem Auffahren für schlimme Unfälle – nicht selten mit tödlichem Ausgang. Mehr Fakten zu Unfällen mit Motorradfahrern im Straßenverkehr lest ihr hier.

Verunglückte Motorradfahrer: Was passiert, wenn …

Oft gehen Unfälle mit Motorradfahrern schlimm aus: Mit einer Risikolebensversicherung sorgst du für den Fall vor, dass du dabei stirbst. Eine wichtige Vorsorge, denn ohne private Absicherung droht deiner Familie eine Versorgungslücke, die ohne die Versicherungssumme der Risikolebensversicherung kaum zu schließen ist.

Aber was ist eigentlich, wenn du durch den Unfall schwer verletzt wirst und nicht mehr arbeiten kannst? Für viele Monate? Jahre? Oder gar für immer? Auch in diesem Fall droht eine immense Versorgungslücke, weil dein Einkommen wegfällt. Eine Berufsunfähigkeitsversicherung schließt diese Versorgungslücke. Du erhältst die versicherte Rente als Einkommensersatz und kannst dich in aller Ruhe auf deine Gesundung konzentrieren.

10 Tipps für mehr Sicherheit als Motorradfahrer

Die folgenden Tipps sollen dir helfen, das Motorradfahren sicherer zu machen. Unfälle lassen sich zwar niemals ganz vermeiden: Aber du kannst vorbereitet sein und die Folgen abmildern.

Lass dich nicht provozieren

Lass dich niemals beim Fahren zu einem Verhalten provozieren, das nicht zu dir und deinem Fahrstil passt. Fahre so, wie du dich sicher fühlst!

Besten Schutz wählen

Bei jeder – auch kleinen — Fahrt solltest du den bestmöglichen Schutz am Körper tragen. Dazu gehört:

  • Sicherheits- Helm
  • Motorradlederhandschuhe
  • Motorradstiefel
  • Nierengurt
  • Protektoren für Rücken, Hüfte, Knie und Unterschenkel,
  • eine Jacke mit großflächigen Protektoren am Körper

Achte darauf, immer gut sichtbar zu sein – am besten mit einer gelben Signalweste an!

Bremsen trainieren – immer wieder!

Für Motorradfahrer sind Vollbremsungen eine der kritischsten Situationen im Straßenverkehr. Und sie muss auch meist perfekt gelingen, um Schaden abzuwenden. Entsprechend solltest du das Bremsen immer wieder üben, bis du es wirklich verinnerlicht hast.

Keine Fahrt ohne Test

Teste zu Beginn jeder Fahrt kurz die Bremsen und andere wichtige Komponenten! Bei Mängeln solltest du auf die Fahrt verzichten.

Fit sein und Motorrad fit halten

Fahre nur dann, wenn du fit bist und sorge dafür, dass die Technik des Motorrades zu 100 Prozent funktioniert. Fahre dich immer warm zu Beginn, um Abläufe wieder in Erinnerung zu rufen. Gehe erst nach einer Warmfahrphase in Belastungssituationen.

Poche nicht auf deine Recht

Wenn du bei einem Unfall zu Schaden kommst, nützt es dir nichts, wenn du im Recht bist bzw. warst. Unfallvermeidung ist die oberste Prämisse beim Fahren – nicht Recht haben und bekommen!

 Abstand halten

Gerade als Motorradfahrer ist ein geringer Abstand brandgefährlich. Wenn du ausreichend Abstand hältst, bleibt dir in Gefahrensituationen mehr Zeit zum Reagieren!

Keine Fahrt ohne 100 % Konzentration

Motorradfahren ist gefährlich – deshalb musst du während der Fahrt auch voll konzentriert bleiben. Verschenke keine Aufmerksamkeit mit Fotografieren, dem Navi oder dem Blick auf die Straßenkarte.

Sei gewappnet

Spiele gefährliche Situationen im Kopf schon einmal durch, bevor sie passieren. Wie reagierst du, wenn dir ein Autofahrer die Vorfahrt nimmt oder dich beim Überholen schneidet? Wenn du solche gefährlichen Situationen im Kopf durchgehst, bringt dir das im Ernstfall vielleicht die Zehntelsekunde Vorsprung für eine richtige und angemessene Reaktion.

Schnellfahren? Ja, aber auf der richtigen Strecke!

Wer mit seinem Motorrad an Grenzen gehen will, kann das tun. Aber der tägliche Straßenverkehr ist dafür nicht das richtige Umfeld. Hilfreich ist es, auf abgesperrten Parcours Gas zu geben – am besten mit fachkundiger Anleitung und Tipps von Experten!

Unsere Risikolebensversicherung

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