Community Life geht auf Wanderschaft

Als Startup hat man zwei Bedürfnisse, die sich gut miteinander verbinden lassen. Erstens möchte man gerne seine Vision mit anderen teilen. Zweitens möchte man durch einen Austausch lernen, was man besser machen könnte.

Um das zu tun, sind Stefan und ich einige Tage auf Wanderschaft gegangen. Zuerst ging die Reise nach Leipzig. Dort haben wir in einem Fachkreis der Versicherer vorstellen dürfen, wofür die Community Life steht.

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Was haben wir aus dieser Runde mitgenommen? Dass wir auf dem richtigen Weg sind. Uns bleiben viele historische Probleme aus der Branche erspart. Wir haben keine alten Technologien und haben eine offene Kultur, die Weiterentwicklung fördert. Wir können uns somit voll auf den Kunden konzentrieren und tun genau das.

Am Freitag ging es weiter in Richtung St. Gallen in die Schweiz. Dort fand der START Summit 15 an der Uni St. Gallen statt. Wie der Name es sagt, standen Startups im Fokus der Veranstaltung. Wir sind also eingeladen worden, um mit den Studenten einen Workshop zu unserem Startup durchzuführen. Das war natürlich ein diametral anderes Publikum als in Leipzig – ganz losgelöst von Vorurteilen über die Lebensversicherung und was machbar ist. Es gab viel Kopfnicken, als wir erzählt haben was wir machen und wieso wir es so machen.

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In der Diskussionsrunde wurde vorgeschlagen, dass wir sehr gut über Kundenempfehlungen wachsen könnten. Das sollten wir fördern.

Wir haben dann gefragt, ob die Risikobeurteilung, die Teil des Antragsvorgangs ist, ein Mehrwert für den Kunden sein könnte. Vielleicht ist es interessant zu erfahren, wie ein Dritter das eigene Leben und Gewohnheiten bewertet. Der Versicherer tut das ja ganz nüchtern und „wertefrei“ aufgrund von großer statistischer Erfahrung. Man könne in dem Zusammenhang Informationen geben, wie man sein persönliches Risiko verbessern könne. Da war die Meinung – ja, aber dann bitte mit einer Preisanpassung, wenn ich meinen Lebensstil verbessere. Wenn ich eine Preisverbesserung erzielen kann, bin ich sogar bereit mehr Daten zu teilen.

Es wurde auch gefragt, ob wir unser Produktspektrum erweitern. Das haben wir vor. Dazu gab es einige Vorschläge: Von einer verständlichen Handyversicherung, losgelöst vom Handyanbieter, bis hin zu Snowboard/Unfall Schutz. Diese Ideen werden wir auf jeden Fall aufnehmen.

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Insgesamt war es eine lebhafte Veranstaltung mit ca. 1000 Studenten aus über 40 Nationen. Für uns war sie auf jeden Fall sehr lohnenswert und ein reicher Ideenfund.

Nächste Woche geht die Wanderschaft in Richtung Brüssel. Dort steht auf der Agenda der EU Kommission das Thema „Boosting online trust and digital convenience“. Wir sind eingeladen worden, um unsere Perspektive zu diesem Thema vorzutragen. Es hat für uns eine zentrale Bedeutung: Der Kunde soll zu einem Online Angebot Vertrauen fassen und es soll für ihn bequem gestaltet werden. Über Brüssel berichte ich nächste Woche.

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Vielleicht möchtet Ihr uns etwas zu diesem oder anderen Themen mit auf den Weg geben. Dann würden wir gerne von euch hören – über dieses Blog, unser Forum oder den Ideenpool, wie es euch am besten passt.