Auf was Lesben und Schwule beim Abschluss einer Risiko­lebensversicherung achten müssen

2015 haben Irland und die USA als erste Länder die Ehe auch für homosexuelle Paare geöffnet. Deutschland hinkt hier leider noch etwas hinterher: Derzeit gibt es für Schwule und Lesben lediglich die Möglichkeit der sogenannten Eingetragenen Lebenspartnerschaft. Doch zwischen der klassischen Ehe und einer Eingetragenen Lebenspartnerschaft gibt es weiterhin Unterschiede – auch bei der gegenseitigen Absicherung.

Seit 2001 gibt es in Deutschland das Gesetz über die Eingetragene Lebenspartnerschaft. Allerdings waren diese – häufig auch als Homo-Ehen bezeichneten – Partnerschaften in vielen Bereichen schlechter gestellt als die Ehe von Mann und Frau. Seitdem haben sich Lesben und Schwule viele Rechte erstritten.

Völlig gleichgestellt sind Eingetragene Lebenspartnerschaften aber noch lange nicht. Das gilt leider auch für Formulierungen in den Vertragsbedingungen der Risikolebensversicherung. Besonders betroffen von einer Ungleichbehandlung gegenüber heterosexuellen Paaren ist dabei die mögliche Erhöhung des Versicherungsschutzes im Rahmen einer Nachversicherungsgarantie.

Warum ist eine Erhöhung des Versicherungsschutzes wichtig?

Bei wichtigen Lebensereignissen wie zum Beispiel einer Heirat steigt in der Regel auch der Absicherungsbedarf. Die meisten Versicherungen bieten für solche Fälle die sogenannte Nachversicherungsgarantie an. So kann der Versicherungsschutz flexibel erhöht werden – und zwar ohne erneute Gesundheitsprüfung.

Diese Nachversicherungsgarantie ist sehr wichtig. In der Zwischenzeit ist man nicht nur älter geworden, sondern erfreut sich unter Umständen auch nicht mehr so guter Gesundheit wie bei Vertragsabschluss. Eine erneute Gesundheitsprüfung (wie sie etwa bei Abschluss einer zusätzlichen Versicherung notwendig wäre) würde den Schutz dann verteuern – und in jedem Fall auch verkomplizieren (erneutes Ausfüllen von Gesundheitsfragebögen, Arztbesuche, etc.).

  • Mit der Nachversicherungsgarantie kann der Versicherungsschutz relativ kostengünstig und einfach erhöht werden.
  • Die Nachversicherungsgarantie ist übrigens neben der Risikolebensversicherung auch bei Berufsunfähigkeitsversicherungen sehr verbreitet.

Nicht jede Versicherung behandelt Eingetragene Partnerschaften gleichwertig

Es gibt Versicherungen, die zwar den Fall der Ehe explizit regeln,
gleichgeschlechtliche Partnerschaften aber nicht erwähnen. Es gibt zwar gute rechtliche Argumente, warum diese Regelungen auch für Eingetragene Lebenspartnerschaften gelten sollten. Aber man sollte sich nicht darauf verlassen, dass jeder Versicherer diesen Umstand auch unbürokratisch anerkennt.

Wer mögliche Scherereien von vornherein vermeiden will, sollte also darauf achten, dass der Vertrag (in den sogenannten „Allgemeinen Versicherungsbedingungen“) neben der traditionellen Ehe überall auch die Eingetragene Lebenspartnerschaft regelt. Übrigens: Denk daran, in deinem Vertrag die Bezugsberechtigung festzulegen, damit klar ist, wer das Geld im Versicherungsfall bekommen soll.

Gleichbehandlung bei den Versicherungen von Community Life

Die Nachversicherungsgarantie von Community Life ermöglicht Paaren nach der Heirat die Erhöhung des Versicherungsschutzes ohne erneute Gesundheitsprüfung. Diese Garantie gilt explizit auch für eingetragene Partnerschaften nach dem Lebenspartnerschaftsgesetz – und sie gilt sowohl für die Risikolebensversicherung Community Life Protect als auch die Berufsunfähigkeitsversicherung Community Life Job.

Kommentare
  1. […] Gesamteinkommen vorwiegend verantwortlich, stehen deine Angehörigen, deine Familie oder auch dein Lebenspartner im Falle deines Todes vor einer finanziellen Katastrophe. Mit einer Risikolebensversicherung werden […]

  2. […] das Geld aus deiner Risikolebensversicherung erhält. Gerade bei Singles und auch bei nicht ehelichen Partnerschaften ist es oft gar nicht klar, wer das Geld erhalten […]

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